- Neue Stripe-Studie zeigt, wie KI, Mobile Payments und Wallets den Checkout verändern
- Selbst bei Beträgen über 1.000 US-Dollar wechseln Käufer häufig nicht mehr vom Handy zum Desktop
- Grenzüberschreitende Einkäufe gewinnen an Bedeutung: 45 Prozent der Befragten geben an, im vergangenen Jahr mindestens einen internationalen Online-Kauf getätigt zu haben
Das Zahlungsverhalten steht weltweit vor einem grundlegenden Wandel: Laut dem neuen Future-of-Checkouts-Report des Finanzdienstes Stripe entwickelt sich der Bezahlprozess vom reinen Abschluss einer Transaktion hin zu einem zentralen Dreh- und Angelpunkt für Conversion, Vertrauen und Kundenbindung.
Für die Studie wurden über Stripe abgewickelte Bezahlvorgänge und Zahlungsaktivitäten von über 20.000 B2C-Unternehmen untersucht. Diese Erkenntnisse wurden mit Umfragen kombiniert, um den Kontext aus Sicht der Kunden und Unternehmen gleichermaßen zu beleuchten.
Die Analyse zeigt: Käufer tätigen inzwischen auch hochpreisige Einkäufe zunehmend über das Smartphone. Da der mobile Bezahlvorgang immer schneller und sicherer wird, haben Konsumenten immer weniger Gründe, das Gerät zu wechseln, um einen Kauf abzuschließen. Selbst bei Beträgen über 1.000 US-Dollar bleibt mehr als die Hälfte der europäischen Konsumenten am Handy.
Gleichzeitig gewinnen digitale Wallets weiter an Bedeutung: Digitale Geldbörsen machen mittlerweile etwa 30 Prozent des weltweiten Umsatzes im digitalen Handel aus. Sie halbieren die Checkout-Zeit im Durchschnitt auf 42 Sekunden und steigern nachweislich Conversion-Raten und Umsätze.
Auch der internationale Handel nimmt weiter zu: 45 Prozent der Kaufenden shoppen grenzüberschreitend, erwarten dabei jedoch lokal angepasste Bezahlmethoden und Preise. Laut Daten von Stripe führt beispielsweise das Angebot der lokalen Zahlungsmethode BLIK für Kunden in Polen zu einem durchschnittlichen Anstieg der Checkout-Conversion um 46 Prozent.
Zudem ist die Akzeptanz für Künstliche Intelligenz im Handel inzwischen hoch: Eine Mehrheit der Konsumenten ist offen dafür, Einkäufe von KI-Agenten unterstützen oder sogar durchführen zu lassen. In Deutschland sind es sogar 72 Prozent. Damit wächst die Bedeutung des Checkouts als zentraler Ort für Identitätsprüfung, Autorisierung und Vertrauen.
Über die Studie
Für die Untersuchung analysierte Stripe Zahlungsdaten von über 20.000 B2C-Unternehmen zwischen August 2023 und Februar 2026 und kombinierte diese mit internationalen Verbraucherumfragen.
Weitere Informationen in diesem Blog-Beitrag.
Über Stripe
Stripe entwickelt programmierbare Finanzdienste für Millionen von Unternehmen weltweit. Diese Lösungen unterstützen Unternehmen dabei, Zahlungen zu akzeptieren und zu verwalten, wiederkehrende Umsätze zu erzielen, Finanzdienstleistungen zu integrieren und Geldbeträge automatisiert zu bewegen.
Stripe hat einen doppelten Hauptsitz in San Francisco und Dublin und verarbeitet jährlich über 1,4 Billionen US-Dollar, was 1,3 % des globalen BIP entspricht. Durch seine Größe und Investitionen in Forschung und Entwicklung – insbesondere in den Bereichen künstliche Intelligenz und Stablecoins – beschleunigt Stripe den Einsatz innovativer Technologien in der Weltwirtschaft. Zu Stripes Nutzern zählt auch die Hälfte aller DAX40-Unternehmen.