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Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS): Aktionsprogramm zu unambitioniert

„Das Aktionsprogramm ist zu unambitioniert und setzt kaum neue Impulse.“

Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI, zur geplanten Verabschiedung des Aktionsprogramms zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS): „Das Aktionsprogramm ist zu unambitioniert und setzt kaum neue Impulse.“

 

  • „Das Aktionsprogramm ist zu unambitioniert und setzt kaum neue wirtschaftspolitische Impulse. Zwar schafft die Bundesregierung Klarheit bei einzelnen Vorhaben, etwa bei der Digitalisierung zirkulärer Wertschöpfung. Jedoch braucht es für die industrielle Skalierung zirkulärer Geschäftsmodelle deutlich mehr Tempo und Verlässlichkeit. Das Potenzial, über das Sondervermögen Impulse für die Kreislaufwirtschaft zu setzen, wird nicht ausreichend genutzt.
  • Entscheidend ist jetzt, die Kreislaufwirtschaft konsequent als industriepolitisches Projekt zu verankern. Dafür benötigt die Industrie bessere Investitionsbedingungen, eine stärkere Förderung von Innovationen und den zügigen Aufbau funktionierender Märkte für zirkuläre Rohstoffe.
  • Das Potenzial ist erheblich: Kreislaufwirtschaft kann Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Rohstoffsouveränität stärken. Die zirkuläre Bruttowertschöpfung in Deutschland könnte sich laut einer Studie von BDI und BCG von jährlich 60 Milliarden Euro auf bis zu 125 Milliarden Euro im Jahr 2045 mehr als verdoppeln. Das wird nur gelingen, wenn Zirkularität ein tragfähiges Geschäftsmodell für die Breite der Industrie wird.“

Die Studie „Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz“ von BCG und BDI finden Sie hier: Studie