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Smart Country Startup Award 2026: Diese fünf Startups stehen im Finale

Fünf Startups haben es ins Finale des Smart Country Startup Award 2026 geschafft. Ihre Lösungen reichen von agentischer KI für Behörden über intelligente Straßenbeleuchtung bis zur Digitalisierung von Aufenthalts- und Zahlungsprozessen. Die Entscheidung fällt am 14. Oktober auf der Smart Country Convention in Berlin.

Fünf Lösungen für einen digitalen Staat

Welche Technologien können Städte, Behörden und öffentliche Einrichtungen digitaler und effizienter machen? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Smart Country Startup Award 2026. Fünf Startups präsentieren am 14. Oktober auf der Smart Country Convention (SCCON) in Berlin ihre Lösungen vor Jury und Publikum.

Vergeben wird der Award von Get Started, der Startup- und Scaleup-Initiative des Digitalverbands Bitkom. Unterstützt wird der Wettbewerb von Deloitte und der de:hub Initiative.

„Startups können die Transformation deutlich beschleunigen – mit frischen Perspektiven, neuen Technologien und der Fähigkeit, alte Prozesse grundlegend neu zu denken“, sagt Daniel Breitinger, Leiter Startups und Scaleups beim Bitkom.

Die Finalisten im Überblick

  • ellamind: Das Bremer Startup entwickelt agentische KI für Verwaltungsaufgaben. Unter anderem können Websites automatisiert auf Barrierefreiheit geprüft und die Ergebnisse in Prüfberichten dokumentiert werden.
  • ENVIOTECH: Das Unternehmen aus Frankfurt am Main verwandelt bestehende Straßenbeleuchtung in intelligente Infrastruktur. Sensorik, Kommunikationstechnologie und KI werden dabei nachgerüstet, ohne die komplette Infrastruktur austauschen zu müssen.

  • Parto: Das Hamburger Startup digitalisiert Zahlungs- und Verwaltungsprozesse in Pflege und Betreuung. Die Lösung umfasst digitale Konten und Karten und richtet sich unter anderem an Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Eingliederungshilfe und der Altenhilfe.

  • PID1: Das Berliner Cybersecurity-Startup entwickelt eine Lösung für Zero Trust in Behördennetzen. Zugänge zu Anwendungen und Diensten werden an die Identität der Nutzer gebunden. Der Betrieb ist im eigenen Rechenzentrum einer Behörde möglich.

  • VisaFlow: Das Kölner Unternehmen digitalisiert Aufenthaltsverfahren in Ausländerbehörden. Automatisierte Prüfpfade sollen die Abläufe koordinieren, während Entscheidungen nachvollziehbar bleiben und unter menschlicher Kontrolle getroffen werden.

Entscheidung auf der Smart Country Convention

Welches Startup den Award gewinnt, entscheidet sich beim Pitch am 14. Oktober. Das Gewinnerunternehmen erhält einen Bühnenslot auf der Smart Country Convention 2027 sowie eine einjährige Mitgliedschaft bei Get Started im Bitkom.

Die Smart Country Convention findet vom 13. bis 15. Oktober 2026 auf dem Berliner Messegelände statt. Erwartet werden mehr als 23.000 Fachleute aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen unter anderem Verwaltungsdigitalisierung, Staatsmodernisierung, künstliche Intelligenz, digitale Teilhabe, digitale Souveränität und Cybersicherheit. 2026 widmet sich die SCCON zudem verstärkt der Widerstandsfähigkeit im Krisenfall. Am 15. Oktober findet dazu erstmals ein eigener Resilience Day statt.

Partnerland der Smart Country Convention 2026 ist Portugal. Die Schirmherrschaft hat das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung übernommen.