Bei offenem Fenster regelt das smarte Thermostat die Heizleistung herunter, das Licht schaltet sich bei Abwesenheit automatisch aus und smarte Steckdosen vermeiden unnötigen Stand-by-Verbrauch: Smarte Technologien können helfen, in den eigenen vier Wänden Energie und Kosten zu sparen. In fast 6 von 10 Haushalten mit solchen Smart-Home-Technologien (58 Prozent) ist dadurch der Strom- und Energieverbrauch gesunken. 43 Prozent derer, die in einem Smart Home wohnen sind der Auffassung, dass sich dadurch Energiekosten spürbar senken lassen. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 1.000 Personen in Deutschland, darunter 597 Smart-Home-Nutzerinnen und -Nutzer. „Knappheit bei Gas, Klimaschutz, Kosten – es gibt viele gute Gründe, zu Hause Energie zu sparen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Diese Unsicherheit spielt auch für viele Nutzerinnen und Nutzer eine Rolle. So wird das Smart Home für 7 von 10 (69 Prozent) in Zeiten unsicherer Energiepolitik relevanter.
Smarte Technik verändert dabei auch den eigenen Umgang mit Energie. 44 Prozent der Smart-Home-Nutzerinnen und -Nutzer sagen, diese Technologien motivierten sie, bewusster mit Strom umzugehen. Für viele geht die Bedeutung auch über den eigenen Haushalt hinaus: Für 70 Prozent ist das Smart Home für eine erfolgreiche Energiewende unverzichtbar. „Die Energiewende findet nicht nur in den Kraftwerken und Netzen statt, sondern auch zu Hause“, so Rohleder. „Mit digitalen Technologien können Millionen Haushalte Energie intelligenter nutzen und unnötigen Verbrauch vermeiden.“ Aus Sicht vieler sollte Smart Home schon beim Neubau mitgedacht werden: 83 Prozent der Smart-Home-Nutzerinnen und -Nutzer sind der Meinung, alle neuen Häuser und Wohnungen sollten über eine intelligente Heizungssteuerung verfügen.