Die Stimmung im Dienstleistungssektor hat sich erneut verschlechtert. Der Geschäftsklimaindex sank im März von 108,6 auf 108,1 Punkte. Dabei wiederholte sich die Entwicklung aus dem Vormonat: Während die Dienstleister mit ihrer aktuellen Lage zufriedener waren, nahm der Optimismus mit Blick auf die kommenden Monate ab. Der Erwartungsindex fiel auf den niedrigsten Wert seit August 2014.
Das Phänomen, dass der Index der Lage steigt, während die Erwartungen nach unten angepasst werden, zeigt sich in sehr vielen Dienstleistungsbereichen. Immer weniger Dienstleister gehen davon aus, dass sich ihre sehr gute Lage noch weiter verbessert. Dies gilt insbesondere für Architekten- und Ingenieurbüros. Eine positive Ausnahme sind die Rechts- und Steuerberater sowie die Wirtschaftsprüfer, welche weitere Umsatzzuwächse erwarten, obwohl ihre aktuelle Geschäftslage schon sehr gut ist.